Station 6: Eichenwälder - und die besten Schinken

Foto: Eichelschwein GmbH

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurden die Eichenwälder auf besondere Weise genutzt. Die Eiche hat nämlich die Fähigkeit, wieder aus dem Stock auszuschlagen, also neue Triebe zu bilden, wenn man sie in der Jugend abschlägt. Die etwa armdicken Stämmchen, die aus den Stöcken wuchsen, konnten so alle 15 - 30 Jahre als Brennholz geerntet werden - ohne dass man nachpflanzen musste.

Einige Bäume dazwischen ließ man wachsen und alt werden bis sie später als Bauholz genutzt werden konnten. Dieses System wird „Mittelwald“ genannt. Die Eicheln waren früher begehrtes Kraftfutter für die Hausschweine, die zum Fressen in den Wald getrieben wurden. Die besten Schinken „wuchsen“ damals auf den Eichen.

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